Monatsarchiv für Mai 2004

Data Becker

Mittwoch, den 19. Mai 2004

Gerade unter Computer-Nutzern scheint sich die Leerzeichen-Krankheit besonders schnell auszubreiten. Kein Wunder, meint man da schnell, man liest ja so viel falsches im Internet. Doch anscheinend gibt es noch eine sehr bekannte Ursache, die sich mit auffällig häufigen Rechtschreibfehlern hervortut: Data Becker. Bindestrich Genie Ein Schach-Genie würde mit Sicherheit hier keinen Bindestrich vergessen. Schach-Genies sind [...]

Plätze parken

Montag, den 17. Mai 2004

Das Düsseldorfer Parkhaus an der Schadowstraße ist mir zwar früher schon durch seine recht interessante Auslegung der Rechtschreibregeln aufgefallen. Beim letzten Besuch kam ich allerdings nicht mehr umhin, wenigstens meine Handy-Kamera auszupacken, um diesen groben Unfug festzuhalten. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber öffentliche Schilder sollten besser nicht von kompletten Analphabeten geschrieben [...]

Maggi

Montag, den 10. Mai 2004

Eigentlich ja nichts besonderes: Katja Santin schickte mir ein Foto einer Suppe von Maggi. Die Aufschrift: „Frühling Suppe“. „Wieder so eine vollkommen dämliche Beschriftung“, dachte ich mir, und schaute ein wenig durch das Internet-Angebot von Maggi. Ich wünschte, ich hätte es nicht getan. Maggi scheint der Erfinder der Leerzeichen-Falschschreibung zu sein: kaum ein Maggi-Produkt, das [...]

Ich liebe es. Nicht.

Sonntag, den 9. Mai 2004

Ich gebe es zu: Bis vor kurzem habe ich eigentlich ganz gerne mal bei McDonald’s gegessen. Das wird mir jedoch immer öfter gründlich vergällt: Neben der unglaublichen Dreistigkeit, einen normalen deutschen Satz mit einem Trademark-Zeichen zu versehen („Ich liebe es“), werden immer mehr Produkte dieser Kette falsch geschrieben. Entweder hat der zuständige Mitarbeiter gewechselt und [...]

Lokal des Grauens

Sonntag, den 9. Mai 2004

Wer hier essen will, muss schon sehr ausgehungert sein – kaum ein Gericht, das keine Leerzeichen-Katastrophe enthält. Immerhin: Dadurch gibt es für nur 3,40 Euro Döner, Kebap und einen Teller. In manchen Läden kostet selbst ein Teller mehr. Ebenfalls schön: Bohnen und Suppe für nur 2 Euro. Zweifelhafte Freuden dürften dagegen das Thunfisch-Sandwich und die [...]

Holzart, Mitte, Berlin.

Sonntag, den 9. Mai 2004

Dieter Bruegmann wollte eigentlich gar keine Leerzeichen-Katastrophen fotografieren. Er war mit seiner Digitalkamera unterwegs, um ein Kapostroph auf einem Auto zu fotografieren. Doch offensichtlich ging es ihm wie mir: Es ist schlicht nicht mehr möglich, mit geöffneten Augen durch die Welt zu gehen, ohne alle 20 Meter auf fehlerhafte Beschriftungen zu stoßen. Immerhin: Das „Teak [...]

Welle. Dauernd.

Sonntag, den 9. Mai 2004

Herz lich willkommen. Das allein ginge ja noch. In diesem Laden werden nicht nur Haare geschnitten, sondern dabei werden auch hässliche Leerzeichen und Apostrophen generiert. Wer in diesen Laden geht, den erwartet dauernd eine Welle – natürlich auch „Montag’s“, und selbstverständlich auch „Kid’s“. Es bleibt zu sagen: In Berlin-Spandau gibt es gewiss noch andere Friseurläden. [...]

Sterbt, ihr glücklichen Tage

Sonntag, den 9. Mai 2004

Gut – die Überschrift hat nichts mit einer Leerzeichen-Katastrophe zu tun, zum Glück darf sie aber trotzdem erwähnt werden, da auch der Volkswagen-Konzern offensichtlich der Meinung zu sein scheint, ein Automodell zu bauen, das sich „Partner“ nennt. Zur Überschrift: „Die Happy Days“ ist definitiv mehr als ungeschickt. Was soll uns dieser englische Satz sagen? Dafür [...]

Vakuum

Samstag, den 8. Mai 2004

Wie packt man eigentlich ein Vakuum ein? Das fragte sich nicht nur Christian Kern, als er am Münchener Viktualienmarkt diese Schilder in einer Fleischerei entdeckte. 100 Gramm Vakuum, bitte. Wenn’s geht aber nicht das aus dem Hirn des Schildschreibers. Danke.

Kannibalen

Samstag, den 8. Mai 2004

Igitt. In dieser Verpackung befindet sich nicht nur Suppenfleisch, nein, auch ein Koch ist hineingeraten. Immerhin wurde der arme Mann unter Schutzatmosphäre verpackt. Frische, die man sieht (nebenbei gesagt, vor ein Satzzeichen setzt man keinen Leerschritt).